für alle · 4 Min. Lesezeit
Zur Weinprobe gehen, ohne Ahnung von Wein zu haben
Man muss kein Kenner sein, um eine Weinprobe zu genießen – im Gegenteil. Warum sich gerade Einsteiger dort wohlfühlen.
Viele trauen sich nicht zu einer Weinprobe, weil sie fürchten, sich vor lauter Kennern zu blamieren. Die Sorge ist unbegründet. Die meisten Proben sind für Genießer gedacht, nicht für Sommeliers, und der schönste Satz des Abends lautet ohnehin: „Schmeckt mir – oder schmeckt mir nicht." Mehr Wissen braucht es zum Anfangen nicht.
Was dich erwartet
Eine geführte Probe stellt dir nach und nach mehrere Weine vor, oft entlang eines Themas – eine Region, eine Rebsorte, ein bestimmter Jahrgang. Jemand erzählt etwas zu jedem Glas, du probierst, vergleichst, und mit jedem Schluck bekommst du ein besseres Gefühl dafür, was dir liegt. Brot und etwas zu knabbern stehen meist bereit, damit der Gaumen zwischendurch zur Ruhe kommt.
Kleine Hilfen für den ersten Abend
- Trink über den Abend genug Wasser – das hält den Kopf klar.
- Niemand muss jedes Glas leeren. Probieren heißt probieren.
- Trau dich zu sagen, was dir schmeckt, auch wenn es der „einfache" Wein ist. Geschmack ist keine Prüfung.
Tipp: Iss vorher eine Kleinigkeit. Auf nüchternen Magen wirkt selbst eine kleine Menge schnell, und du hast weniger vom Abend.
Mit wem hingehen?
Weinproben eignen sich hervorragend, um Leute kennenzulernen – man kommt über die Gläser ganz von selbst ins Gespräch. In den Gruppen rund ums Essen und Trinken auf Wegbegleiter365 verabreden sich Menschen für solche Abende. Allein hingehen ist völlig in Ordnung; meist ist man es nach dem zweiten Glas nicht mehr.
Lust bekommen?
Finde Menschen in deiner Nähe, die dasselbe vorhaben – oder starte selbst ein Treffen.
Weiterlesen
Mehr Anregungen in der Ideen-Sammlung. Wie wir miteinander umgehen, steht in Unser Miteinander.
