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in der Gruppe · 4 Min. Lesezeit

Gemeinsam kochen mit Menschen, die man kaum kennt

Nichts bricht das Eis so schnell wie ein gemeinsam geschnittener Berg Gemüse. Warum Kochen die geselligste Unternehmung überhaupt ist.

Stell ein paar Menschen, die sich kaum kennen, in eine Küche und gib ihnen ein Rezept. Nach zehn Minuten schneidet der eine Zwiebeln, rührt die andere in der Pfanne, und irgendjemand fragt, ob noch jemand ein Glas Wein möchte. Kochen erzeugt fast zwangsläufig dieses lockere Miteinander, weil alle ein gemeinsames Ziel und etwas zu tun haben.

Warum die Küche verbindet

Anders als beim steifen Gegenübersitzen gibt es beim Kochen ständig Bewegung, kleine Aufgaben, einen natürlichen Anlass zu reden. Man muss sich abstimmen, lacht über die misslungene Soße, probiert gemeinsam. Und am Ende sitzt man an einem Tisch und isst, was man zusammen geschaffen hat – ein schöneres Ende für einen Abend gibt es kaum.

Was den Abend gelingen lässt

  • Wählt ein Gericht mit vielen Handgriffen, das sich gut aufteilen lässt – etwas Geschnetzeltes, Aufläufe, alles mit Gemüse zum Vorbereiten.
  • Fragt vorher nach Unverträglichkeiten und Vorlieben, dann fühlt sich niemand außen vor.
  • Plant genug Zeit ein. Der Reiz liegt im gemächlichen Zusammen-Werkeln, nicht im Akkord.

Tipp: Kein Platz für eine große Runde? Ein gemeinsamer Einkauf auf dem Wochenmarkt plus anschließendes Kochen zu zweit oder zu dritt funktioniert genauso gut.

So findest du deine Kochrunde

Auf Wegbegleiter365 gibt es Gruppen rund ums Essen und Trinken, in denen genau solche Abende organisiert werden. Du kannst dich anschließen oder selbst zu einem Kochabend einladen – schreib dazu, was es geben soll, und wer Appetit hat, meldet sich.

Lust bekommen?

Finde Menschen in deiner Nähe, die dasselbe vorhaben – oder starte selbst ein Treffen.

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Mehr Anregungen in der Ideen-Sammlung. Wie wir miteinander umgehen, steht in Unser Miteinander.