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in der Gruppe · 4 Min. Lesezeit

Einen Buchclub gründen, der nicht nach drei Treffen einschläft

Lesen ist einsam, darüber reden ist es nicht. Wie du einen Lesekreis aufziehst, der Bestand hat – und Menschen zusammenbringt, die gern nachdenken.

Ein Buch zu lesen ist eine stille Angelegenheit – aber darüber zu reden, ist eines der schönsten geselligen Vergnügen. Ein Lesekreis bringt beides zusammen und zieht verlässlich Menschen an, die gern denken, zuhören und ihre Sicht teilen. Und gegründet ist er schneller, als man glaubt.

Der richtige Rahmen

Ein fester Rhythmus ist entscheidend – einmal im Monat hat sich bewährt, das gibt allen genug Zeit zum Lesen. Haltet die Runde überschaubar: Vier bis acht Leute sind ideal, dann kommt jeder zu Wort. Und einigt euch früh, wie ihr die Bücher auswählt, damit nicht immer dieselbe Person bestimmt.

Damit es lebendig bleibt

  • Wechselt die Genres. Wer immer nur Romane liest, verliert irgendwann die Hälfte der Runde.
  • Bringt ein paar Fragen mit, falls das Gespräch stockt – über Figuren, Wendungen, das Ende.
  • Lasst es auch okay sein, ein Buch nicht zu Ende gebracht zu haben. Der Austausch zählt, nicht die Disziplin.

Tipp: Wählt für den Start ein nicht zu dickes, diskussionsfreudiges Buch. Ein Wälzer schreckt beim ersten Mal ab, ein streitbares Thema bringt das Gespräch sofort in Gang.

Die ersten Mitleser finden

In den Lern- und Kultur-Gruppen auf Wegbegleiter365 suchen Menschen genau nach so etwas. Kündige deinen Lesekreis an, schreib dazu, welche Richtung dir vorschwebt, und wer gern liest und redet, meldet sich.

Lust bekommen?

Finde Menschen in deiner Nähe, die dasselbe vorhaben – oder starte selbst ein Treffen.

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Mehr Anregungen in der Ideen-Sammlung. Wie wir miteinander umgehen, steht in Unser Miteinander.